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Das Haus mit dem Eisenbaum aus Timisoara

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Ich bin merhmals bei diesem Haus vorbei gegangen, ohne es wirklich zu bemerken. In einem Reiseführer für Rumänien aus dem Jahr 1983 haben wir erfahren dass sich in diesem Haus ein Baumstamm aus Eisen verbirgt. Die Sage besagt, dass immer wenn Lehrlinge eine Prüfung bestanden haben, Nägel in den Baumstamm eingerammt wurden. Das Haus kann an der Kreuzung der Straßen „Proclamatia de la Timisoara“ und „Francesco Griselini“ besichtigt werden (siehe Karte).

Ein extravaganter arumänischer Händler?

Das Haus mit dem Eisenbaum aus Timisoara [Copyright Prin Banat | Flavius Neamciuc]

Das Haus wurde im Jahr 1752 von dem Bäcker Leopold Kayser erbaut und im 19. Jahrhundert wird das Haus vom arumänischer Händler Andrea Trandaphill (ein Name der danach in Andrei Trandafir umgewandelt wurde) gekauft. Solche Häuser findet man auch in Österreich, in der Slowakei und in Ungarn.

Man sagt, dass Trandaphill sehr begeistert war von den Eisenbäumen die er auf seinen Reisen gesehen hatte und dass er sich deswegen nach seiner Rückkehr nach Timisoara beim Handwerker so ein Eisenbaum bauen ließ und ihn danach 1828 an seinem Haus befestigte. Sogar in Rumänien gibt es ein weiteres solches Haus in Arad.

Pana in 1990 wurde dieser Baum oft verwüstet und deswegen auch im Banater Museum verlegt. Sieben Jahre später wird im Haus eine Kopie aus Gußeisen vom Künstler Alexandru Fota erstellt. Mehrere Informationen und die Sagen die über dieses Haus geschrieben wurden können unter folgendem Link gelesen werde.


Autor: Alexandra Palconi

Deutsch Übersetzung: Mara Cirpanu, Oana Cirpanu und Miriam Bloch

Foto: Flavius Neamciuc

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