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Der Bahnhof von Oravița

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Im Jahr 1847, sieben Jahr vor der Eröffnung der ersten Eisenbahn in Rumänien, wurden die Oravița die Bauarbeiten für den ältesten Bahnhof aus Rumänien beendet. Im Gebäude wurde sogar ein Aufzug gebaut, welches zu dem Bahnsteig führte der sich über der Straßenebene befand. Ein Aufzug zu bauen, war zu dieser Zeit auch noch sehr neu.

Heutzutage befindet sich der ganze Bahnhof in einem sehr schlechten Zustand und der Aufzug existiert schon nicht mehr. Außerdem ist das Eröffnungsjahr auf dem Gebäude nicht mehr ganz sichtbar. Der Banhnhof in Oravița wurde als hitorsiches Denkmal ernannt und wird unter dem Code LMI CS-2-m-A-11158.1)Lista monumentelor istorice din judeţul Caraş-SeverinWikipedia

Der Bahnhof wurde zeitgleich mit dem ersten Eisenbahn Rumäniens eröffnet

Die Bauarbeiten des Bahnhofs von Oravița haben zeitgleich mit den Bauarbeiten für die erste Eisenbahn zwischen Oravița – Racasdia – Vraniut – Berliste – Milcoveni – Iam – Straja – Iasenova – Rosia- Biserica Alba – Vracevgai – Socol – Bazias stattgefunden. Diese war eine Investition von 5 Millionen „florini“. Die Eröffnung für den Warenstransport fand am 20/30 August 1854 und der für den Personentransport, mit drei Abteilungen, am 01/11 November 1856 statt. Obwohl der Zeitpunkt der Fertigstellung des Bahnhofs nicht klar ist, war dieser vor der Fertigstellung der Route Oravita – Baziar fertig.

Laut der Liste der historischen Denkmäler im Kreis Caras – Severin wurde der Bahnhof in Oravița im Jahr 1847 abgeschlossen. „Der Bahnhof in Oravița war schon im Jahr 1846 fertig da es im Dokument vom 12 Januar 1847 von Gränzenstein, der Aufseher der Route Oravita – Bazias war schon erwähnt wurde.“2)Ionel Bota – Priorităţi tehnice româneşti în civilizaţia Europei. Scurtă istorie a celor dintâi căi ferate româneşti Oraviţa-Baziaş (1854) şi Oraviţa-Anina (1863) Der Bahnhof war im Betrieb seit dem Jahr 1854, zeitgleich mit der Eröffnung der Eisenbahn zwischen Oravita – Bazias.

Die Gedenktafel auf dem Bahnhofgebäude weist das falsche Datum auf

Auf einer der Gefenktafeln des nationalen Unternehmens „Cai Ferate C.F.R.-S.A.“ steht folgender Text: „Der Bahnhof aus Oravița ist mit dem Lager für Lokomitiven werden am 1 November 2006 150 Jahre alt. Sie sind seit 1856 – 2006 ununterbrochen in Betrieb gewesen.“

Prof. Dr. Ionel Bota erklärt uns wie es zu diesem Mißverständnis kam:“Es gibt hier einen Musikprofessor, Vasile Varadean, der jetzt nach Timisoara gezogen ist, der im Jahr 1979 ein Text geschrieben hat ohne die Bibliografie zu zitieren. Er wollte eigentlich etwas anderes aussagen, undzwar, dass im Jahr 1856 ein Stundenplan für die Abfahrtszeiten der Züge offiziell publiziert wurde. So haben viele geglaubt, dass der Bahnhof auch erst seit dem Jahr 1856 existiert.“

Herr Bota hat uns von einem sehr schönen Projekt aus dem Jahr 1993 erzählt, der als Erinnerung an die Route Oravița – Baziar gedacht war. Der Zug würde in Racasdia, in Berliste und Iam halten, wo die Menschen Früchte verkaufen würden und in Trachtenanzügen angezogen sein würden und traditionelle Musik singen würden. Leider wurde das Projekt abgelehnt.

„Der Bahnhof hatte dann die Möglichkeit, dass der Aufzug von Spezialisten repariert wurde. Im Jahr 1993 hat es den Lift noch gegeben. Jetzt ist der Eingang mit einem kleinen Supermarkt blockiert. Die Treppen wurden in den 30er-40er Jahren gebaut.“

Wir haben auch im Supermarkt nach diesem Aufzug gefragt, aber im Bahnhof wusste keiner etwas von diesem Aufzug.

Hilfreiche Informationen

Der Bahnhof aus Oravița befindet sich in der Straße „Zona Garii“ Nummer 2 aus dem neuen Stadtviertel (siehe Karte). Es ist der bekannteste Abfahrtsort zwischen Oravița und Anina und die erste montane Eisenbahn aus Rumänien. Es wurde auch „Semmeringul banatean“ ernannt, da es sehr schöne Landschaftsbilder auf dieser Strecke zu bewundern gibt. Mehrere Informationen finden Sie auf der Webseite des CFR und am Schalter.

In Oravița können noch das alte Theater Mihai Eminescu, das geschichtliche Pharmamuseum (im alten Gebäude von Knoblauch/„La Vulturul Negru“), der Turm auf dem Hügel von Gradinari (13 Kilometer davon entfernt) besichtigt werden.


Autor: Alexandra Palconi

Deutsch Übersetzung: Mara Cirpanu, Oana Cirpanu und Miriam Bloch

Foto: Flavius Neamciuc

Surse   [ + ]

1. Lista monumentelor istorice din judeţul Caraş-SeverinWikipedia
2. Ionel Bota – Priorităţi tehnice româneşti în civilizaţia Europei. Scurtă istorie a celor dintâi căi ferate româneşti Oraviţa-Baziaş (1854) şi Oraviţa-Anina (1863)
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