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Die ethnografische Sammlung Marius Matei

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In Giroc, eine reiche Gemeinde in der Vorstadtregion von Timisoara, bewahrt jemand eine der authentischsten Sammlung von Trachtenanzügen aus dem ebenen Banat. Es ist das Ergebnis von 12 Jahren minutiösem Suchen, Enthusiasmus, harter Arbeit und vielen Kosten  – jetzt beherbergt diese Sammlung mehr als 1000 Kleidungsstücke und Zubehör (die im Summe 150 traditionelle Trachten aus dem XIX und XX Jahrhundert ergeben). Der Autor dieser beeindruckenden Sammlung sagte uns, dass er entschieden hat diese Trachten zu sammeln als er merkte wie schnell im Dorf die Schätze der alten Zivilisation verloren gingen.1)Marius Matei: portul bănăţean, Muzeul Ţăranului Român, Editura Martor, Bucureşti, 2014 Marius Matei, weil von ihm die Rede ist, ist nur 30 Jahre alt.

Der jüngste Sammler von Trachten aus Banat

Die Geschichte der Sammlung, die Marius Matei gehört, beginnt vor 20 Jahren, als Giroc mehr und mehr urbanisiert wurde. Dies war ein Aspekt den auch die Ethnographie Abteilung, des Banater Dorf Museums aus Temeswar, bemerkte. Sie stellten dann eine Ausstellung auf die Beine, über alte Bräuche aus Giroc, verschiedene ethnographische Objekte aus dieser Gegend, die Geschichte der Kirche aus Chişoda und Giroc, über die Schulen, die Blaskapelle und über traditionelle Institutionen aus der Gemeinde.

„Sie kamen dann auch zu mir, damit ich ihnen über meinen Urgroßvater Dimitrie Rotariu erzähle. Er lebte zwischen 1900 – 1947, und er war ein Bauer und gelehrter Autodidakt. Er hatte über 2500 Bücherbände, was auch eine der größten persönlichen Bibliotheken in Umkreis von Temeswar war. Als die Kommunisten zur Macht kamen, wurde gedacht, dass alle diese Bücher dem Regime schaden und er wurde gezwungen sie vor dem Haus zu verbrennen“, erzählte uns Marius. Aus den 2500 Bänden sind heute nur noch 600 vorhanden.

„Ich gab den Leuten vom Banater Dorf Museum Informationen über meinen Urgroßvater. Ich gab ihnen auch einige Bücher aus seiner Bibliothek und einige persönliche Objekte. Dann fragten sie mich ob ich zu Hause irgendwelche traditionelle Trachten, oder Decken oder andere Objekte dieser Art hätte. Ich sagte ihnen, dass ich das nicht weiß und ich meine Familie fragen muss. So erfuhr ich, dass meine Großmutter, Drăghina Rotariu, so wie ihre Mutter, eine große Begabung fürs Häkeln, Nähen, Sticken hatte. Sie war dafür berühmt wie sie die lokalen(und nicht nur) Gewebe besticken konnte und sie verdiente sogar damit Geld.“

Die Großmutter und die Mutter von Marius Matei haben ihm einige der wunderschönen Sachen, die sie im Haus hatten und die von Generation zu Generation vermacht und gut aufbewahrt wurden, gezeigt. Er zeigte sie dann den Leuten von dem Banat Museum. „Sie waren genau so beeindruckt wie ich von diesen Funden und sie schlugen vor, dass wir eine separate Ausstellung nur damit machen sollten, was wir zwei Jahre danach auch taten“, erzählte uns Marius. „Bei der Vernissage kamen auch viele Repräsentanten des Kreis Beirats Timis, von dem Kultur und Kunst Zentrum, von dem Banat Museum, Fachleute, Banater Persönlichkeiten. Ich bin sehr überrascht geblieben von der Auswirkung der Ausstellung auf die Gäste.“

„Mit den Sachen die ich zu Hause hatte, habe ich die Sammlung begonnen. Ich war so 16 Jahre alt, glaube ich. Seit dem sammle ich.“2)Marius Matei: portul bănăţean, Muzeul Ţăranului Român, Editura Martor, Bucureşti, 2014 Ergänzend dazu, in Folge seiner ersten Ausstellung, wurde er von den Leuten vom Museum entdeckt, die ihm einen Stelle anbieten wollten. „Ich hatte mein Studium damals noch nicht fertig, deshalb konnten sie mich noch nicht einstellen, aber nach dem ich mit der Uni fertig war, erhielt ich eine Stelle. Das passierte 2007.“3)Marius Matei: portul bănăţean, Muzeul Ţăranului Român, Editura Martor, Bucureşti, 2014 Heute arbeitet Marius Matei als Museologe im Muzeului Satului Bănăţean aus Timişoara und mit seinen 30 Jahre ist er der jüngste Sammler von traditionellen Trachten in Banat.„Die Leidenschaft hat aus mir das gemacht, was ich bin“, ergänzte er noch.

Man sollte eine Karte machen für die ethnografische Grenze der Banater Tracht. Für die Architektur sollte man eine neue Karte erstellen.

Die ethnografische Sammlung Marius Matei beinhaltet sowohl Kleidungstücke von traditionellen Trachten, als auch Objekte aus nicht glasierter traditioneller Keramik, ungarische glasierte Keramik, Schmuckstücke, kleine Möbelstücke oder Gegenstände aus der Inneneinrichtung. Zu all dem kommt noch eine große Sammlung von alten Fotografien dazu.

„Die Fotografien sind die besten Zeugenaussagen und die beste Attestierung für wie ich die Trachten zusammenstelle. Auf der anderen Seite ist jedes Stück auch individuelle abgelichtet und zu einem analytischen Merkblatt zugeordnet, in welchem Details vorkommen wie: Herkunft, Häufigkeit (wie üblich sie ist, wie selten oder üblich es ist sie in anderen Regionen zu finden), größe usw“, sagte Marius.

Er vertretet, dass er sich entschlossen hat bloß Trachten aus dem Ebenen Banat zu sammeln, da es für ihn verblüffend ist, dass im Kreis Timiş wenigstens, auf einer so kleinen Fläche, wo die einheimischen Bewohner sehr wenige waren und es sehr wenig nur rumänische Gemeinden gab, dass die Tracht sehr verschieden und vielfältig in jedem Dorf war.

Nach so viel Feldstudienarbeit habe ich eins gemerkt, worüber meines Erachtens nach noch nicht geschrieben wurde: man sollte eine Karte machen mit ethnografischen Grenzen der Banater Tracht. Für die Architektur sollte man eine andere Karte machen. Dies wurde nie gemacht, denn immer waren die Gegenden als ein Ganzes gesehen, ohne sich auch an diese <<Abgrenzungen>> zu richten. Lugoj zum Beispiel passt sehr gut mit Făget zusammen. Buziaş ist Lugoj sehr wenig ähnlich in dieser Hinsicht. Timişoara ist sehr eigen aber passt gut zu Deta und Ciacova. Die Unterschiede findet man so wohl in der Architektur, als auch in der Tracht.“

Seine Sammlung hat bloß traditionell rumänische Tracht. Er würde sich wünschen auch von den anderen Ethnien Banats Trachten sammeln zu können, aber er ist der Meinung, dass sie sehr schwer zu finden sind.

Nichtmal in Musen findet man sehr viele Stücke aus Trachten anderer Ethnien. Das Gleiche passiert mit der rumänischen Tracht. In einem Museum findet man sehr schwer komplette Trachten, eher findet man einzelne Stücke. Als ich als dies sah, fing ich an zu sammeln„, sagte uns Marius Matei.

Die Volkstracht, der Trachtenanzug und Trachten für den Handel sind drei verschiedene Sachen.

Seine Sammlung kommt aus vier ethnografischen Unterzonen : Timişoara, Lugoj, Buziaş und Ciacova – Deta. Es war eine harte Arbeit die 12 Jahre gedauert hat. „In erster Linie, muss man die Zentren und die verschiedenen Trachten kennen, man kann nicht von Tür zu Tür gehen und einfach klopfen. Die Leute verzichten auf ihre Trachten sehr schwer, besonders die Wohlhabenden. Die weniger Wohlhabenden die geben leichter nach, aber es kommt auch darauf an von wem man sie kauft. Wenn man sie vom Enkel nimmt und die Alten sind nicht mehr am leben, dann geben sie sie leichter her. Sie fühlen sich nicht an sie gebunden und kennen ihren Wert wahrscheinlich auch nicht.“

Viele der Trachten von Marius Matei stellen die traditionelle Festtagstracht aus Giroc dar. Die weibliche Tracht enthält „spăcel(Bluse), poale(Rock), opreg, cotrânţă(Schürtze), brâu(Gürtel), pieptar(Weste), obiele und opinci(Traditionelle Schuhe oder Sandalen)“, zu denen noch Verzierungen mit Münzen dazu kommen und aufwendige Kopfbedeckungen. Das Spannende dabei ist, dass durch das die Banater Frau aus Giroc ihr Reichtum, ihre soziale Lage und ihr Statut in der Gemeinde zeigen konnte.4)Marius Matei: portul bănăţean, Muzeul Ţăranului Român, Editura Martor, Bucureşti, 2014 „Von der Weite waren die Banater Frauentrachten nicht sehr spektakulär. Aus der Nähe haben sie aber eine ungewöhnliche Schönheit die überrascht und einen einschüchtert.“5)Marius Matei: portul bănăţean, Muzeul Ţăranului Român, Editura Martor, Bucureşti, 2014

Die männliche Tracht, von Anschein etwas schlichter zu gleich aber zeitlos, findet man in der Sammlung mit all seinen Elementen „cămaşă(Hemd), pantaloni(Hosen), brâu(Gürtel), chintuş oder pieptar(Weste), clabat (ein Hut aus Schafspelz, mit gerader Spitze bei den jungen und gebogener Spitze bei den älteren Männern) oder neuer mit Hut.6)Marius Matei: portul bănăţean, Muzeul Ţăranului Român, Editura Martor, Bucureşti, 2014 Genau wie bei den weiblichen Trachten, sprechen hier alle Details und Symbole über die soziale und materielle Lage der Person und zeigt dessen Statut in der Gemeinde. Die Männer haben ihre alte Tracht schneller aufgegeben und adoptierten schnell Stücke aus der serbischen oder städtischen Tracht.7)Marius Matei: portul bănăţean, Muzeul Ţăranului Român, Editura Martor, Bucureşti, 2014

„Ich hätte mich mehr auf die Symbole konzentrieren können, um euch besser erklären zu können was jedes Model von einem Stück bedeutet. Aber ich habe das nicht getan, denn seit den ´50gern Jahren, hat sich die Tracht mehr und mehr urbanisiert. Sie haben einfach Stoffe gekauft die sie dann über die Schürzen taten. Diese Mode mit der Volkstracht ist erst später gekommen. Die Volkstracht, der Trachtenanzug und Trachten für den Handel sind drei verschiedene Sachen.“

„Die Volkstracht wollte ein Mischung aus Elementen und Verzierungen aus allen Regionen sein. Der Trachtenanzug ist alt, ist vererbt, ist aus Hanf und Baumwolle gewebt, nur mit Seide bestickt, unbedingt schwarz oder weiß. Die Tracht die für die Handel gemacht wird, ist die, die man auch bei uns in Timisoara im Kaufhaus erwerben kann. Die Banater haben aber ihre Verzierungen beibehalten. Letztendlich ist die Volkstracht nicht das geworden, wie sich das die Leute die sie ins Leben gerufen haben vorgestellt hatten und besonders war Königin Maria eine große Promotorin des Trachtenanzugs“, meinte Marius Matei.

…der Beitrag der rumänischen Bäuerinnen zu der europäischen Kunst ist eindeutig. Was sie geschaffen haben, kann man jeder Zeit als Kunst deuten.

„Ich habe gemerkt, dass man in anderen Regionen das Spezifische und die Elemente behält, bloß die Stoffe werden gewechselt und es wird feiner gearbeitet. Bei uns, im Banat, glaube ich, dass die Tracht im kontinuierlichen Wandel war. Sei es wegen der Einflüsse der Minderheiten oder sogar wegen dem geografischen Gebiet. In der Region Buzias, zum Beispiel, gibt es einige isolierte Dorfe in denen der feine Stoff nicht mehr durchgedrungen ist. Die meisten Stoffen wurde von Juden, aus österreich-ungarischen oder gar französischer Quellen,  an Buden oder kleinen Geschäften geliefert. Sogar einige Techniken wurden importiert, wie das File – eher ein französisches Verfahren.“

„Zum Beispiel gab es <<Opregele>>(eine Art viereckige Schürze die man über den Rock trug) nur in der Banat Gegend. In der Oraviţa Gegend nennt man sie chiţele – und die Arbeit um dies herzustellen ist sehr sorgfältig. Die Gegend um Buziaş hat die <<cotrânţe>> (Schürtzen) in dünkleren Farben bis schwarz. Es gab Leute in Buziaş die Handel mit Nähmodellen machten. Sie brachten die in die Timişoara Gegend. Es gab Nähbücher. Heutzutage sind viele, sehr viele dieser Techniken verloren gegangen. Eine Dame versucht heute einige dieser Techniken nachzumachen, aber sie kann nur einige Modelle bei einer 10 Mal größeren Skala herstellen. Seit Jahren versucht sie es und kann es nicht verstehen, wie sie so fein gewebt sein konnten, auf so kleinen Stücken mit so viel Genauigkeit, ohne irgendwelche ästhetischen Schulen besucht zu haben.“

„Alle haben eine wunderbare Harmonie. Sogar die Frauen die nicht in der Schule waren. Wie können sie das erklären? Auf jeden Fall ist der Beitrag der rumänischen Bäuerinnen zu der europäischen Kunst eindeutig. Was sie geschaffen haben, kann man jeder Zeit als Kunst deuten.

 Auf der Suche nach einem Ort für eine dauerhafte Ausstellung der Sammlung

Zur Zeit bewahrt Marius seine Sammlung in Giroc, in den Schränken aus dem Haus seiner Großeltern, wunderschön geordnet, da er sich nicht leiden könnte, wenn es wie ein Lagerraum aussehen würde. Die Temperatur ist niedrig und konstant in den Räumen wo die Sammlung  gelagert wird und nicht einmal das Sonnenlicht darf dort rein.

Er hofft, dass er einen dauerhaften Ausstellungsort in Temeswar dafür erhält. „Ich versuche mit der Hilfe des Beirats des Kreis Timiş einen Raum im Bastion zu erhalten, wo ich sie für eine uneingeschränkten Zeitraum ausstellen kann. Aber ich weiß nicht wann dies zu Stande kommt. Ich strenge mich an und ich hoffe, dass ich es schaffen werde.“ Aber das er zur Zeit noch keinen Ausstellungsort für seine Sammlung hat, hindert Marius nicht davon, sie der Welt wenn immer er die Möglichkeit hat, in oder außerhalb des Landes, zu zeigen.

„In Banat habe ich, wo immer ich auch konnte, ausgestellt. In Temeswar in der Abteilung von Ethnographie des Banats Museum. Beim heutigen Banat Museum im Bastion, habe ich versucht alle Sammler zu bringen. Wir sind nicht viele. Zehn in allem und von denen sind nur so sieben auf Ethnografie spezialisiert. Die anderen sammeln allerlei Sachen (alte Bücher, Möbelstücke usw.). Ich habe auch in Jimbolia beim Stefan Jäger Museum, in Deta, in Ciacova, in Lugoj beim Ethnografie und Geschichtsmuseum ausgestellt. In Lugoj habe ich meine Sammlung mit ihrer vereint, um die Evolution des Trachtenanzugs aus der ethnografischen Gegend Timişoara-Lugoj zu erstellen. Es war ein Erfolg.“

„Ich habe in Drobeta Turnu-Severin beim Museum der Eisernen Tore ausgestellt. Letztes Jahr habe ich im Mall ausgestellt, was wundervoll war. Die Ausstellung hatte eine unerwartete Auswirkung. Es ist ein sehr guter und gleichzeitige sehr schlechter Ort um Auszustellen. Die Trachten sind aus verschiedenen metallischen Fäden gemacht, aus vergoldeten oder versilberten Kupfer und die werden schwarz wenn die Temperatur nicht konstant ist.“ Die Sammlung wurde auch in Bukarest bemerkt bei dem Nationalen Dorf Museum „Dimitrie Gusti“, so wie bei dem Nationalen Museum des rumänischen Bauers.

Die jüngste Ausstellung, fand gar letzte Woche in Sibiu statt.  „Am 28 Januar waren es 110 Jahre seit dem die Kathedrale aus Sibiu von Octavian Smigelschi gemalt wurde. Er hat sehr viele traditionelle Motive aus dem Banat geborgt und gemalt, da er ein enger Freund von Miron Cristea war. Zum Beispiel hat er hinter der Heiligen Mutter Gottes die Motive von den Westen aus Banat gemalt und auch andere Motive aus der Banater Tracht. Die Trachten und die Bilder von Smigelschi sind mit einander verflochten.“

„In Gyula, Ungarn, hatte ich eine Ausstellung in 2008 und letztes Jahr eine in München, Deutschland. Nun wünsche ich mir nach Belgrad, Serbien zu kommen. Ich habe die Ausstellungen in den Nationalen Musen beendet und jetzt möchte ich außerhalb gehen, um die Wichtigkeit der Sammlung zu steigern. Als wir in fragten ob er irgendetwas nach diesen zwölf Jahren bereut, sagte er uns, dass es ihm Leid tut, dass er mehr Interesse aus anderen Gegenden erhält als Lokal. Er meint, dass dies passiert weil die „Leute den Ort nicht mehr spüren. Wir haben diesen Stolz der Gemeinden von damals nicht mehr.“

Wo kann die ethnografische Sammlung Marius Matei gesehen werden

Die beeindruckende Sammlung ist sehr schön im Katalog Marius Matei – Tezaur bănăţean, zu bewundern mit dem Vorwort von Dr. Doina Işfănoni8)Marius Matei – Tezaur bănăţean; cu o pref. de prof. univ. dr. Doina Işfănoni, Astra Museum, Sibiu, 2014, aber auch auf Facebook.

Unser Rat ist es, dass sie sie ein Mal live seht, denn sie ist wirklich atemberaubend. In der nahen Zukunft wir Marius Matei in Piaţa Unirii (in Kollaboration mit dem Verein Piaţa Unirii) und bei dem Montanen Museum Reşiţa in April, ausstellen. Für Neuigkeiten empfehlen wir seine Facebook Seite – Colecţia etnografică Marius Matei.


Autor: Alexandra Palconi

Deutsch Übersetzung: Mara Cirpanu, Oana Cirpanu und Miriam Bloch

Foto: Flavius Neamciuc

Surse   [ + ]

1. Marius Matei: portul bănăţean, Muzeul Ţăranului Român, Editura Martor, Bucureşti, 2014
2. Marius Matei: portul bănăţean, Muzeul Ţăranului Român, Editura Martor, Bucureşti, 2014
3. Marius Matei: portul bănăţean, Muzeul Ţăranului Român, Editura Martor, Bucureşti, 2014
4. Marius Matei: portul bănăţean, Muzeul Ţăranului Român, Editura Martor, Bucureşti, 2014
5. Marius Matei: portul bănăţean, Muzeul Ţăranului Român, Editura Martor, Bucureşti, 2014
6. Marius Matei: portul bănăţean, Muzeul Ţăranului Român, Editura Martor, Bucureşti, 2014
7. Marius Matei: portul bănăţean, Muzeul Ţăranului Român, Editura Martor, Bucureşti, 2014
8. Marius Matei – Tezaur bănăţean; cu o pref. de prof. univ. dr. Doina Işfănoni, Astra Museum, Sibiu, 2014
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